nicky - sein leben

Nicky will schon als kleiner hoch hinaus. Mit seinem Harässli pilgert er zu jedem Match seines FC Aarau um auch ja kein Detail zu verpassen. Später im Tenniskader, beim FC-Aarau beim Handball, in seiner Ausbildung, bei seinen Zukunftsplänen: nichts macht er halbherzig. Alles tut er mit Leidenschaft und klaren Zielen.

Nicky hat auch eine klare Meinung. Und die vertritt er vehement. Mit dem Morgenmuffel ist nicht gut vor 10 Uhr diskutieren. Ist der Junge aber einmal warmgelaufen, sprudelt er vor Witz und Charme. Kann aber auch zuhören. Versteht ohne Worte die Gestik seiner Mutter.

Nicky kann auch rebellisch sein, ist cool, geht gerne tanzen, stolz, spontan, sozial manchmal ungeduldig. Aber immer fair und liebenswürdig. Immer das Leben bejahend. Das Haus ist wenn sich Nicky mit seinen Kollegen trifft. Voll von Visionen, gutem Geist und ehrlicher Freundschaft.

Nicky denkt viel nach. Auch über Jugendgewalt wird in der Familie geredet. Als Team sind Mutter und Sohn unschlagbar. Genau wie für ihn der FC Aarau. Zum Abschied bekommt sein „Mameli“ immer einen Kuss. Niemand wird je verstehen, dass es am 22. Juli 2007 ein endgültiger war.

Sein herzhaftes Lachen, sein Optimismus, seine Augen: das war Nicky.